Der beste Kombi-Kinderwagen Test 2019

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Der beste Kombi- Kinderwagen Test 2019 ist der Bugaboo Fox. Er gilt als Design-Klassiker, ist der leichteste im Test, qualitativ super, fährt sich top und hat eine richtig gute Federung. Was uns außerdem gefällt: Er lässt sich einfach und klein zusammenklappen und steht mit seinem Recycling-Stoff aus PET-Flaschen für Nachhaltigkeit. Dafür finden wir seinen sehr hohen Preis durchaus gerechtfertigt. Nur eins hat uns beim Bugaboo genervt: der Umbau von Babywanne auf Buggy.

Ob Strampler oder die perfekte Wandfarbe des Kinderzimmers – Mamas in spe lieben es, ein hübsches Nest fürs Mini-Me vorzubereiten. Väter verhalten sich in diesem Punkt meist zurückhaltender. Allerdings nicht, wenn es um den Kinderwagen geht. Ob Auto oder Buggy, Wagen bleibt eben Wagen.

Interessant ist allerdings, dass der an Form und Funktionalität interessierte Dad beim Kinderwagenkauf trotzdem nicht das letzte Wort hat. Nach Erfahrung der Hersteller entscheiden schlussendlich die Frauen, was gekauft wird. Sie sind es in der Regel ja auch, die am meisten mit dem Gefährt durch die Gegend cruisen.

Wir haben den Check für Sie übernommen und neun Kombi-Kinderwagen ausführlich getestet. Anfangs glaube ich bei jedem Test: So groß können die Unterschiede gar nicht sein – und jedes Mal werde ich eines Besseren belehrt. So auch bei den Kombi-Kinderwagen.

Die Preisspanne reichte dabei von rund 250 Euro bis etwa 1.150 Euro. Sind die teuren Kombis wirklich die besseren? Nach dem Test können wir definitiv sagen: ja. Bis auf ausgerechnet das billigste Modell im Test überzeugten uns vor allem drei Wagen, die ebenfalls mindestens 1.000 Euro kosten. Eine Menge Kies – dafür bekommt man aber auch viel Qualität.
Ich habe mich in den Bugaboo Fox verliebt. Er sieht gut aus, ist das Fliegengewicht im Test und lässt sich höchst individuell designen. Er fährt sich fast wie von selbst, sogar auf Kopfsteinpflaster und im Gras. Seine Allradfederung, das einfache Handling und die Top-Verarbeitung überzeugen ebenfalls voll und ganz, nichts klappert. Weitere Pluspunkte: Er macht sich im Kofferraum sehr klein, hat einen easy Gurt, wird aus umweltbewusstem Recycling-Stoff hergestellt und hat einen großen Aufbewahrungskorb. Einziges Manko: der Preis ab etwa 1.150 Euro – teurer war keiner im Test. Und der umständliche Wechsel von Babywanne zu Buggy. Gottseidank macht man das pro Kind nur einmal.

Auch der Stokke Trailz ist ein sehr hochwertiger, top verarbeiteter Kinderwagen, der in vielen Farben erhältlich ist. Er fährt sich leicht und wendig, besitzt eine erstklassige Federung, eine wirklich riesige, kuschelweiche Wanne und einen enormen Einkaufskorb. Auch sein Verpackungsdesign ist der Hit. Insgesamt wirkt dieses Produkt sehr durchdacht und gefällt uns weitgehend auch in der Handhabung. Warum es trotzdem nicht zum Testsieg reicht? Uns ist er zu hoch, zu breit, zu wuchtig. Für zierliche, kleine Frauen ist er damit auch trotz des höhenverstellbaren Griffs nicht optimal. Er lässt sich nicht so gut im Kofferraum verstauen wie der Bugaboo und der Verschluss des Buggy-Sicherheitsgurts ist kompliziert. Und mit rund 1.100 Euro ohne Autositz und kaum Zubehör ist er ebenfalls ziemlich teuer.

Der stylische Joolz Day 3 ist ein zierlicher, schmaler und leichter Kinderwagen in minimalistisch-reduziertem Design. Aber der Joolz sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch sehr alltagstauglich. Der Hammer ist die lebenslange Garantie des Herstellers. Doch die wird man kaum brauchen. Denn der Kinderwagen aus Holland punktet mit solider Qualität, einer starken 4-Rad-Federung und einer angenehm hohen Wannen- und Buggy-Position. An die Spitze hat er es aufgrund seines komplizierten Gurtverschlusses, der recht schmalen Kinderwagen-Sitzfläche und dem knapp bemessenen Einkaufskorb nicht geschafft. Auch der Umbau zum Buggy ist eine Wissenschaft für sich. Das alles für einen stolzen Preis ab 1.000 Euro ohne Babyschale fürs Auto.

Unser Preis-Leistungsgewinner ist der Kinderkraft Moov 3-in-1. Für wenig Geld bekommt man hier sehr viel Kinderwagen: was man bei den teuren noch alles extra kaufen muss ist hier für schlappe 250 Euro – teilweise sogar noch günstiger – inklusive –toll! Der hübsch-dezente und relativ leichte Kinderwagen lässt sich einfach und wendig fahren und ist mit einer guten Federung und höhenverstellbarem Lenker auch für große Eltern gut zu lenken. Eine gute Bremse und ein mehr als ausreichender Einkaufskorb runden den tollen Eindruck ab. Außerdem lässt er sich klein zusammenfalten, Umbau und Montage gehen ruckzuck. Leider sind seine Räder reparaturanfällig, er riecht anfangs leicht nach Plastik und sein Rahmen kriegt schnell Kratzer. Aber für den Preis sieht man da gerne drüber hinweg.

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